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Bei der Trink- und Brauchwasseraufbereitung ist Kalk zur Einstellung des pH-Wertes und zur Wasserreinigung unverzichtbar.
In der Rheinkalk-Gruppe bietet die Niederlassung Akdolit eine große Anzahl von Spezialprodukten für die Trink- und Brauchwasseraufbereitung.
Trinkwasser muss absolut rein sein. Kalkmilch sorgt für die Entfernung unerwünschter Bestandteile wie organische Verbindungen und Schwermetalle. Mit Kalkmilch werden auch Wasserhärte und das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht eingestellt.
Wasseraufhärtung:
Ist Wasser zu weich (sauer), kann es Schäden an Rohrleitungen verursachen. Kalkmilch neutralisiert die Korrosivität der gelösten Kohlensäure durch Umwandlung in Bikarbonat nach folgender Formel: H2O + Ca(OH)2 Kalkmilch + 2CO2 --> Ca(HCO3)2 gelöst + H2O
Wasserenthärtung:
Zu hartes Wasser bildet Kesselstein. Die Enthärtungsreaktion läuft nach folgender Formel ab: Ca(OH)2 Kalkmilch + Ca(HCO3)2 gelöst -> 2CaCO3 unlöslich + 2 H2O
pH-Wert-Einstellung:
Die Einstellung des pH-Wertes mit Kalkmilch ist der wichtigste Einsatz von Kalk bei der Aufbereitung von Grundwasser zu Trinkwasser. Kalk ist hier effektiver als der Einsatz alkalischer Produkte (s. Abbildung).
Viele Industriezweige benötigen große Mengen an weichem Wasser. Brauchwasser wird dort als Kühlwasser eingesetzt. Es darf keinen Kesselstein bilden. Viele Aufbereitungsanlagen für Brauchwasser arbeiten daher mit Kalkmilch. Durch die Ausfällung der im Wasser gelösten Bikarbonate wird in einem kostengünstigen Verfahren das Wasser weich gemacht und die Bildung von Kesselstein reduziert. Die chemische Reaktion läuft dabei wie folgt ab.
Ca(HCO3)2 gelöst + Ca(OH)2 -> 2CaCO3 unlöslich + 2 H2O
Für diesen Prozess stehen verschiedene Kalkmilchtypen zur Verfügung.
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